Dies ist das erste dokumentierte Beispiel für Domestizierung durch ein nicht-menschliches Wirbeltier. So faszinierend und genial dieses Zusammenleben der zwei Arten auch klingt, der Prozess folgt keinem Masterplan.
Der Riffbarsch „domestizierte“ die Garnelen nicht bewusst, er war nur territorial aggressiv. Die Garnelen wurden wahrscheinlich durch sein Verhalten angezogen und sahen darin eine Überlebensmöglichkeit.
Was mit Kommensalismus begann (nur eine Art profitiert, ohne die andere zu schädigen), hat sich über Zeit in eine echte gegenseitige vorteilhafte Beziehung Mutualismus gewandelt.
Es ist wichtig zu erwähnen, dass es Riffbarsche mit Algenfarmen gibt, die sie selbst bewirtschaften – und die Schwebegarnelen global auch ohne Riffbarsch überleben können.